Zwei Konzerte im Fluss der Zeit | le souffle du temps II - Réflexion

"le souffle du temps II – Réflexion“ ist ein experimentelles Konzertprogramm rund ums Thema Zeit. Mit Werken von: Hans Koch, Daniel Andres, Cyrill Lim, Edu Haubensak, Kevin Juillerat und Tobias Meier und Improvisationen. Judith Wegmann, Piano

Beide Konzertabende kreisen rund ums Thema «Zeit» "le souffle du temps II - Réflexion", dem ersten Konzertabend, spielt die Pianistin Judith Wegmann, nochmals ihr Soloprogramm, mit dem sie während mehreren Monaten quer durch Europa reiste und zahlreiche Konzerte gegeben hat. Das Programm beinhaltet sieben Kompositionen - quasi als Reflexion - über Judith Wegmann's 2017 erschienene Solo CD "le souffle du temps". 

Das Thema Zeit ist derzeit in Mode, denn Künstler verschiedener Sparten befassen sich damit. In jeder Epoche hat sie eine Rolle gespielt, und namhafte Künstler haben in der Malerei, Literatur, Architektur und in der Musik «Zeitkunst» geschaffen. 

Auch die in Biel lebende Pianistin Judith Wegmann hat sich seit längerem intensiv damit befasst – in Verbindung mit der Musik. Sie lotet in ihren Projekten Grenzen aus und erläutert: «Ich setze mich seit Jahren aus künstlerischem Aspekt mit dem Thema auseinander. Fragen, wie was macht der Klang, das Zusammenspiel von Raum und Klang – erklingen und verschwinden – was auch mit der Zeit zu tun hat. Performances von extremer Länge habe ich gemacht, um zu sehen, was mit mir, dem Raum, dem Körper passiert.» 

Daraus resultierten verschiedene Projekte sowie 2017 das auch international beachtete Solo-Album «le souffle du temps» mit Kompositionen und Improvisationen. Judith Wegmann: «Hierin geht es um das Erleben von Zeit, Vergänglichkeit, Vergehen und Neuentstehen, was alles Zeitaspekte sind. Natürlich mit der Geschichte des jeweiligen Lebens verbunden.» 

Diese Einspielung hat die Pianistin weiterentwickelt: Sie beauftragte die sieben Schweizer Komponisten Cyrill Lim, Hans Koch, Daniel Andres, Luzia von Wyl, Tobias Meier, Edu Haubensak und Kevin Juillerat über ihre CD je ein Werk – quasi als Reflektion – zu komponieren und mit eigenen Impulsen zu verbinden. Wegmann sagt: «Es sind sehr performative Stücke geworden, wobei ich wenig an den Tasten bin. Bei den Kompositionen kommen Elektronik und Feedbacks, Kontaktmikrofon, Gongs, Tapes und einiges mehr zum Einsatz. Die Reaktionen fallen sehr positiv aus.» Mit diesem Solo-Programm, das am Freitag im Kunsthaus Centre PasquArt gespielt wird und alles neue Kompositionen enthält, war sie seit Februar in zahlreichen Länder und Städten unterwegs. Dazu wird bei HatHut Records ihre zweite CD erscheinen. (Text mn)

 

Pasquart

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